Gemüsesuppen wärmen dich an kalten Tagen von innen auf und sind an heißen Sommerabenden eine leichte Mahlzeit. Ich bin jedenfalls ein absoluter Gemüsesuppen-Fan!

Und das liegt nicht nur daran, dass sie super einfach zuzubereiten sind. Meiner Ansicht nach sind Gemüsesuppen die perfekten Impro-Gerichte, denn du kannst deiner Fantasie freien Lauf lassen und wild herumexperimentieren mit den Zutaten.

Suppenalarm!

Es passiert mehrmals im Monat, dass mich von jetzt auf gleich der Gemüsesuppen-Heißhunger überfällt und mir einredet, dass ich JETZT SOFORT einen Teller Suppe brauche.

Also: Einen Blick in den Kühlschrank werfen, überlegen, welche Gemüsesorten aktuell die kürzeste Haltbarkeit vermuten lassen und dann geht’s auch schon los mit dem Schnibbeln. Anmerkung: Die Rechtschreibüberprüfung behauptet ganz frech, das Wort „schnibbeln“ nicht zu kennen! Kann ich gar nicht verstehen. Wie nennt man es denn sonst, wenn man Gemüse oder Obst in kleine Würfel oder Streifen schneidet??? Ich sage schon immer schnibbeln dazu!

Die Basis ist im Grunde immer gleich: Gemüse und Wasser!

Für eine schnelle Gemüsesuppe brauchst du lediglich etwas, Gemüse, Wasser und ein paar Gewürze. Wenn du es richtig eilig hast, empfehle ich dir, zuvor eingefrorenes, geschnibbeltes Gemüse zu verwenden. Das spart Zeit!

Und dazu kannst du zum Würzen entweder etwas Misopaste (mit Wasser glatt gerührt) oder Sojasauce verwenden. Mein Favorit ist allerdings die unschlagbar leckere Gemüsebrühe-Paste, die ich zum ersten Mal in der Vegan Masterclass von Sebastian Copien kennenlernen durfte und seitdem immer in meinem Kühlschrank oder portionsweise eingefroren im Tiefkühlfach habe.

Welches Gemüse soll’s denn sein?

Wenn ich nicht darauf achten muss, welche Gemüsesorten als nächstes verbraucht werden müssen und sozusagen die freie Auswahl habe, landen in meiner Wunsch-Suppe immer ein paar Möhren, mindestens eine halbe Zwiebel, ein paar Blumenkohl Röschen und einige gewürfelte Kartoffeln. Zur Erweiterung der Farbpalette (und weil ich ein Brokkoli-Junkee bin), gebe ich einige Minuten vor Ende der Garzeit gerne noch ein paar Brokkoli Röschen mit hinein. Wenn man sie zu Beginn gleich mitkocht, werden sie weich und matschig. Das kann man natürlich auch mögen. Für mich muss Brokkoli aber immer schön knackig sein. Ich essen den sogar roh als Snack für zwischendurch.

Welche Farbe möchtest du?

Es gibt Tage, an denen ich auch mal nach einer bestimmten Farbe koche! Manchmal habe ich Lust auf Rot. Dann wandern zum Beispiel Rote Beete, passierte Tomaten oder etwas Tomatenmark mit in den Suppentopf. Wenn meine Stimmung eher in Richtung Grün geht, dürfen Erbsen und Lauch nicht fehlen. Und der Brokkoli ist dann auch meist mit von der Partie.

Kohlsuppen werden in der Regel grün (Grünkohl) oder beige (Weißkohl, Spitzkohl) und haben dann bunte Tupfen wegen der Möhren oder rote Beete-Stückchen.

Es ist wirklich egal, für welche Gemüsekombinationen du dich entscheidest! Sei mutig und probier mal etwas Neues. Leg alte Gewohnheiten ab und bringe Gemüsesorten und Gewürze zusammen, die sich bisher in deiner Küche noch nie begegnet sind.

Toppings und Einlagen

Wenn meine Gemüsesuppen fertig sind, gebe ich ganz gerne noch ein paar zusätzliche Zutaten hinein und obendrauf:

  • gekochter Reis
  • gekochte Graupen
  • gekochte Nudeln
  • klein geschnibbelte Äpfel
  • Couscous
  • vegane Landjäger oder ähnlich kräftige vegane Würstchen
  • Sesamsamen
  • Kürbiskerne
  • Kokosflocken
  • Brot-Croutons
  • Cashewkerne
  • Hanfsamen
  • schwarzer Pfeffer

Rezeptideen

Mein Blog befindet sich ja noch im Aufbau, da ich erst im März 2021 damit gestartet bin. Deshalb bitte ich dich um etwas Geduld. Sobald ich neue Rezepte zu Gemüsesuppen-Varianten veröffentliche, werde ich sie an dieser Stelle gerne für dich verlinken. Es lohnt sich also, hier öfter vorbeizuschauen. Um nichts zu verpassen, kannst du mir aber auch auf Facebook oder Instagram folgen.

Aktuell habe ich folgende Rezeptideen für dich:

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